Colección: Sichtweitensensoren
Drei Effekte schränken die Atmosphärische Sichtweite ein:
- atmosphärisch: Hydrometeore wie Niederschläge, Schneefall oder Nebel oder Lithometeore wie Staub oder Rauch dämpfen das Licht beziehungsweise den Kontrast
- Luftverschmutzung: Aerosole verursachen eine zusätzliche Lichtdämpfung
Atmosphärische Streuung und Absorption reduzieren den Kontrast eines Objekts relativ zur Umgebung. Dieses Phänomen nennt man Lichtdämpfung. Der Kontrast K {\displaystyle K} hängt exponentiell von der Entfernung s {\displaystyle s}
und einem Absorptionskoeffizienten σ {\displaystyle \sigma }
ab:
- K = K 0 ⋅ e − σ ⋅ s {\displaystyle K=K_{0}\cdot e^{-\sigma \cdot s}}
Für die Wahrnehmung ist ein Mindestkontrast von
- K = 0 , 02 = ^ 2 % {\displaystyle K=0{,}02\;{\hat {=}}\;2\,\%}
erforderlich. Unter der Annahme, dass der Ausgangskontrast K 0 {\displaystyle K_{0}} ungefähr 1 ist, kann unmittelbar aus der Sichtweite s {\displaystyle s}
auf σ {\displaystyle \sigma }
geschlossen werden:
- σ = ln ( 50 ) s ≈ 3 , 91 s {\displaystyle \sigma ={\frac {\ln(50)}{s}}\approx {\frac {3{,}91}{s}}}