{"title":"Hand-Barometer","description":"\u003cp\u003eDer Aufstieg der piezoelektrischen Technologie beruht auf einer Reihe \u003ca title=\"Inhärenz\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Inh%C3%A4renz\"\u003einhärenter\u003c\/a\u003e \u003cem\u003eVorteile\u003c\/em\u003e. Die hohen \u003ca title=\"Elastizitätsmodul\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elastizit%C3%A4tsmodul\"\u003eElastizitätsmodule\u003c\/a\u003e vieler piezoelektrischer Materialien sind mit den Elastizitätsmodulen vieler Metalle vergleichbar und reichen bis zu 10\u003csup\u003e5\u003c\/sup\u003e N\/mm². Obwohl piezoelektrische Sensoren elektromechanische Systeme sind, die auf Druck reagieren, zeigen die \u003ca class=\"new\" title=\"Messelement (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Messelement\u0026amp;action=edit\u0026amp;redlink=1\"\u003eMesselemente\u003c\/a\u003e nahezu keine Verformung (typischerweise werden die Messelemente nur um wenige Mikrometer komprimiert).\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDies ist ein Grund für die Robustheit der piezoelektrischen Sensoren, die sehr hohe Eigenfrequenz und die exzellente Linearität auch unter schwierigen Einsatzbedingungen. Darüber hinaus ist piezoelektrische Technologie unempfindlich gegen elektromagnetische Felder und Strahlungen. Einige der verwendeten Materialien - insbesondere \u003ca class=\"mw-redirect\" title=\"Galliumphosphat\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Galliumphosphat\"\u003eGalliumphosphat\u003c\/a\u003e und \u003ca class=\"mw-redirect\" title=\"Turmalin\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turmalin\"\u003eTurmalin\u003c\/a\u003e - besitzen eine ausgezeichnete Stabilität über weite Temperaturbereiche, was einen Messbereich piezoelektrischer Sensoren bis fast 1000 °C ermöglicht. Zusätzlich zum Piezoeffekt existiert bei Turmalin der \u003ca title=\"Pyroelektrizität\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pyroelektrizit%C3%A4t\"\u003epyroelektrische\u003c\/a\u003e Effekt. Dieser Effekt tritt auch bei allen Piezokeramiken (z. B. \u003ca title=\"Blei-Zirkonat-Titanat\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blei-Zirkonat-Titanat\"\u003ePZT\u003c\/a\u003e) auf.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin \u003cem\u003eNachteil\u003c\/em\u003e piezoelektrischer Sensoren ist ihre schlechte Eignung für den Einsatz bei rein statischen Messungen. Eine statische Kraft führt zu einer definierten Ladungsmenge an der Oberfläche des piezoelektrischen Materials. Wird diese Ladung nicht mit einem \u003ca title=\"Ladungsverstärker\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ladungsverst%C3%A4rker\"\u003eLadungsverstärker\u003c\/a\u003e, sondern – fachlich nicht korrekt – mit einem \u003ca title=\"Impedanzwandler\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Impedanzwandler\"\u003eImpedanzwandler\u003c\/a\u003e gemessen, gehen kontinuierlich Ladungen verloren, was letztendlich zu einem kontinuierlichen Signalabfall führt. Erhöhte Temperaturen erzeugen einen zusätzlichen Abfall des inneren \u003ca title=\"Elektrischer Widerstand\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elektrischer_Widerstand\"\u003eWiderstands\u003c\/a\u003e, daher können für solche Messbedingungen nur Materialien mit einem hohen inneren Widerstand eingesetzt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEs wäre falsch anzunehmen, dass piezoelektrische Sensoren lediglich für sehr schnelle Prozesse oder unter moderaten Bedingungen verwendet werden können. Es existiert eine Vielzahl von Anwendungen, in denen unter quasistatischen Bedingungen gemessen wird, ebenso existieren Sensoren für Druckmessungen oberhalb von 500 °C.\u003c\/p\u003e","products":[],"url":"https:\/\/meteorologyshop.eu\/es\/collections\/hand-barometer.oembed","provider":"meteorologyshop.eu ","version":"1.0","type":"link"}